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Behandlung mit fokussierter Stoßwelle

Fersensporn

Fersensporn Regensburg: Ursache finden, gezielt behandeln

Fersensporn in Regensburg: Wieder leichter auftreten und sicherer gehen

Kurz erklärt

Was hilft bei Fersensporn?

Fersenschmerz beim Auftreten entsteht meist durch eine Reizung der Plantarfaszie am Fersenbein; der knöcherne Sporn selbst verursacht nicht immer Beschwerden. Zunächst helfen Dehnübungen, passende Schuhe oder Einlagen und Entlastung. Bestehen die Schmerzen über Monate, ist die Stoßwellentherapie eine gut untersuchte Möglichkeit ohne Operation.

Wenn die Ferse gereizt ist, kann jeder Schritt zur Einschränkung werden. Bei der Behandlung eines Fersensporns geht es vor allem darum, Belastbarkeit und Bewegungsfreiheit zurückzugewinnen:

  • schmerzfrei aufstehen
  • längere Wege sicherer gehen
  • im Beruf stehen können
  • wieder eine Runde spazieren

Mit einer gezielten orthopädischen Abklärung lässt sich prüfen, woher der Schmerz kommt und welche Behandlung den Fuß wirksam entlasten kann.

Bei Ihrem Orthopäden in Regensburg wird geprüft, ob ein Fersensporn, eine Reizung der Plantarfaszie oder eine andere Ursache hinter den Beschwerden steckt. Denn nicht jeder sichtbare Sporn im Röntgenbild verursacht automatisch Schmerzen. Entscheidend ist, ob Befund, Schmerzort, Fußform und Belastung zusammenpassen.

Als Fersensporn bezeichnet man eine knöcherne Ausziehung am Fersenbein. Häufig liegt sie im Bereich des Ansatzes der Plantarfaszie, also der kräftigen Sehnenplatte an der Fußsohle. Beschwerden entstehen meist nicht durch den Knochenvorsprung allein, sondern durch eine Reizung des Sehnenansatzes und der umliegenden Strukturen.

Begünstigt werden kann ein Fersensporn durch Fehlbelastungen des Fußes, eine veränderte Fußform, Übergewicht, langes Stehen, harte Böden, ungeeignetes Schuhwerk oder sportliche Überlastung. Auch ein Knick-Senk-Fuß oder Hohlfuß kann die Zugbelastung an der Fußsohle verändern.

Beschwerdebild

Häufige Auslöser und typische Beschwerden

Auslöser oder BefundWas Patienten häufig bemerken
Reizung der Plantarfasziestechender Schmerz unter der Ferse, besonders beim Auftreten.
Knick-Senk-Fuß oder HohlfußFehlbelastung im Rückfuß, Zug auf die Fußsohle, wiederkehrende Beschwerden.
Langes Stehen oder Gehenzunehmende Fersenschmerzen im Tagesverlauf oder bei beruflicher Belastung.
Harter UntergrundSchmerzen beim Gehen auf festen Böden oder barfuß.
Ungeeignetes Schuhwerkfehlende Unterstützung, Druck unter der Ferse oder Verstärkung der Beschwerden.
Sportliche BelastungReizung durch Laufen, Springen oder schnelle Belastungswechsel.
SchleimbeutelreizungDruckgefühl, Ruheschmerz oder zunehmende Schmerzempfindlichkeit unter der Ferse.

Typisch sind punktuelle Schmerzen unter der Ferse, häufig innen am Fersenbein. Manche Patienten beschreiben den Schmerz wie einen Nagel oder Dorn im Fuß. Nach längerer Beschwerdedauer können Schmerzen auch in Ruhe oder nachts auftreten.

Dr. med. Knut Bär, Orthopäde in Regensburg

Ihr Behandler

Dr. med.
Knut Bär

Facharzt für Orthopädie · Facharzt für Chirurgie · Facharzt für spezielle Unfallchirurgie

30+ JahreErfahrung in Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie
seit 2006eigene Praxis in Regensburg
Stoßwelleseit den 1990er-Jahren in Forschung und Praxis
Vita von Dr. Bär

Die Behandlung richtet sich nach Schmerzort, Fußform, Belastung und Dauer der Beschwerden. Häufig stehen zunächst Entlastung, geeignetes Schuhwerk, gezielte Übungen, Dehnung der Waden- und Fußsohlenstrukturen sowie entzündungshemmende Maßnahmen im Vordergrund.

Einlagen können sinnvoll sein, wenn eine Fehlbelastung des Fußes vorliegt. Dabei geht es nicht nur darum, die schmerzhafte Stelle weich zu polstern. Wichtiger kann es sein, die Fußstatik zu verbessern und die Zugbelastung auf die Plantarfaszie zu reduzieren.

Bei akuten Schmerzen können Medikamente oder lokale Maßnahmen helfen, die Reizung zu beruhigen. Entscheidend ist jedoch, die Belastungsursache nicht zu übersehen. Sonst kehren Beschwerden häufig wieder zurück.

Wenn Fersenschmerzen länger bestehen oder konservative Maßnahmen nicht ausreichend helfen, kann die fokussierte Stoßwellentherapie eine sinnvolle nicht-operative Option sein. Dabei werden energiereiche Schallwellen gezielt im Bereich des gereizten Sehnenansatzes eingesetzt.

Die Stoßwellentherapie kann das Gewebe stimulieren, die lokale Durchblutung fördern und Heilungsprozesse anregen. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, die Belastbarkeit zu verbessern und längere Ausfallzeiten oder eine Operation möglichst zu vermeiden, wenn dies medizinisch vertretbar ist.

Eine orthopädische Untersuchung ist sinnvoll, wenn Fersenschmerzen länger anhalten, immer wiederkehren oder das Gehen deutlich einschränken. Auch starke Schmerzen beim Auftreten, Ruheschmerzen, zunehmende Gehbehinderung oder Beschwerden trotz Einlagen, Übungen oder Schuhwechsel sollten abgeklärt werden.

Sie sollten insbesondere dann zeitnah einen Orthopäden aufsuchen, wenn Schwellung, Rötung, starke Überwärmung, plötzlich einschießende Schmerzen oder Beschwerden im Zusammenhang mit entzündlichen Grunderkrankungen auftreten.

Dr. Bär erklärt

Stoßwelle
bei Fersensporn

Geschichte und Einsatz der StoßwelleVon der Urologie in die Orthopädie – und wo sie heute hilft.
Abschrift lesen

Die Stoßwellentherapie kommt im Ursprung aus der Urologie. Der Nierenlithotripter wird seit 1980 eingesetzt und damit lassen sich sehr erfolgreich Nierensteine behandeln. Seit den späten 80er Jahren hat man gemerkt, dass auch Veränderungen am Knochen auftreten können und damit wurde das auch zu einem Thema in der Orthopädie. Ich selber habe als Student in Erlangen in der frühen Phase diese Erkenntnisse beispielsweise Knochen mit solchen Geräten beschossen.

Ich habe Zellen mit solchen Geräten beschossen. Man hat sehr schnell festgestellt, dass es erstaunliche Wirkungen gibt. Durch die Stoßwelle einerseits einen reparativen Effekt, das heißt, es können neue Gefäße wachsen. Es kann sogar Knorpel regeneriert werden.

Man kann aber andererseits auch Befunde desintegrieren, beispielsweise bei der Kalkschulter kann man ein kompaktes Konkrement auflösen und kann tatsächlich dadurch eine Operation vermeiden, auch für viele andere Behandlungsprobleme , zum Beispiel für den Tennisellbogen, zum Beispiel für den Fersensporn, zum Beispiel für die Reizung einer Achillessehne eignet sich die Stoßwellentherapie hervorragend. Es gibt auch sogenannte Off-Label-Behandlungen, zum Beispiel bei degenerativen Veränderungen wie wir bei Arthrosen an der Schulter oder auch am Kniegelenk kann man sehr gut die Stoßwellentherapie einsetzen und die Beschwerden drastisch lindern. Ich habe später auch tierexperimentell gearbeitet mit Pferden oder auch mit Hunden und wir konnten da auch feststellen, dass mit der Stoßwellentherapie sagen wir mal Schäden im weitesten Sinne repariert werden können. Ich war einer der ersten in Deutschland, der die Stoßwellentherapie in die Veterinärwelt gebracht hat.

Habe da auch viel publiziert, das hat für sehr viel Wirbel gesorgt aber letztlich ist es dann doch breit in die Veterinärwelt eingezogen und hat sich dort recht gut etablieren können. Ich selber setze die Stoßwelle seit Anfang, Mitte der Neunzigerjahre sehr erfolgreich ein, kann damit den Patienten sehr häufig eine Operation ersparen.

Termin in Regensburg

Fersensporn Regensburg: Termin vereinbaren

Sie benötigen einen Behandlungstermin oder möchten sich zur Behandlung von Fersensporn in Regensburg beraten lassen? Melden Sie sich gerne telefonisch unter der Rufnummer 0941 99 75 65 oder nutzen Sie unsere Online-Terminbuchung.

  1. Zuhören

    Wo genau tut es weh, seit wann, bei welcher Bewegung, bei welcher Belastung? Die Schilderung ist der erste Befund – nicht das Bild.

  2. Untersuchen

    Kraft, Beweglichkeit, Stabilität, Nervenzeichen. Die körperliche Untersuchung entscheidet, welche Bilder gebraucht werden.

  3. Bilder prüfen

    MRT, CT, Röntgen, Ultraschall – selbst angesehen, nicht nur den Bericht gelesen. Manche Veränderung erklärt gar nichts.

  4. Therapieplan

    Konservativ, interventionell oder – wenn es wirklich nötig ist – operativ. Begründet, verständlich, mit einem klaren nächsten Schritt.

Warum Dr. Knut Bär

Ihre Vorteile
in unserer Praxis

Erfahrener Operateur

Jahrzehntelange operative Erfahrung – heute mit dem Ziel, Operationen möglichst zu vermeiden.

Konservativ & interventionell

Schonende Behandlungswege bei Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden statt vorschneller OP.

Alles in einem Termin

Gespräch, Untersuchung, Diagnostik und Beratung – ohne dass Sie mehrfach wiederkommen müssen.

Bilder persönlich beurteilt

MRT- und CT-Aufnahmen veranlasst Dr. Bär bei Bedarf – und beurteilt sie persönlich, statt nur den schriftlichen Befund zu lesen.Röntgen (digital)Ultraschall

Stoßwellentherapie

Erfahrung seit den 1990er-Jahren, in Forschung und Praxis – behandelt wird direkt bei uns.Mehr erfahren

Persönlich & erreichbar

Zeit für jeden Patienten und eine Praxis, die telefonisch sehr gut erreichbar ist.

Unser Anspruch

Gute Medizin
braucht Zeit.

Uns ist gute Medizin wichtig – und die braucht Zeit, eine moderne Ausstattung und aktuelle Methoden. Deshalb bieten wir Ihnen auch Leistungen an, die nicht jede gesetzliche Krankenversicherung übernimmt – weil wir aus langjähriger Erfahrung wissen, dass sie Ihnen helfen.

Unsere Leistungen
Zeit für eine vollständige AbklärungAusführliches Gespräch, Untersuchung, bildgebende Diagnostik, falls erforderlich, und Beratung – in einem Termin.
Moderne VerfahrenStoßwellentherapie, Injektionstherapie und Botulinumtoxin A dort, wo sie wirklich helfen.
Transparente KostenVor jeder Zusatzleistung wissen Sie, was sie bringt und was sie kostet.

Bewertungen bei Google und jameda

Das sagen unsere
Patientinnen und Patienten

Sehr gut bewertet★★★★★Basierend auf 118 BewertungenGoogle4,7jameda5,0 · 72

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Mehr Informationen

Bitte zum Termin mitbringen

Je vollständiger die Unterlagen, desto belastbarer die Einschätzung – schon beim ersten Termin.

  • Bilddaten: MRT, CT, Röntgen
  • Schriftliche Befunde
  • Arztbriefe und Vorberichte
  • Medikamentenliste
  • Abgelaufene Schuhe oder Einlagen
  • Versichertenkarte

Sprechzeiten
& Kontakt

Montag7:00 – 12:00 · 13:30 – 17:00
Dienstag7:00 – 12:00 · 13:30 – 17:00
Mittwoch7:00 – 12:00
Donnerstag7:00 – 12:00 · 13:30 – 17:00
Freitag7:00 – 12:00

Und nach Vereinbarung.

Praxis Dr. Knut Bär

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Fersensporn in Regensburg

Ist ein Fersensporn dasselbe wie eine Plantarfasziitis?

Nicht ganz. Der Fersensporn ist eine knöcherne Veränderung am Fersenbein. Die Schmerzen entstehen häufig durch eine Reizung der Plantarfaszie, also der Sehnenplatte an der Fußsohle.

Warum tut der Fersensporn morgens besonders weh?

Nach Ruhephasen ist die gereizte Fußsohlenstruktur oft weniger elastisch. Die ersten Schritte können deshalb besonders stechend sein. Nach etwas Bewegung lässt der Schmerz manchmal zunächst nach.

Welche Schuhe sind bei Fersensporn sinnvoll?

Geeignet sind Schuhe, die den Fuß gut führen, ausreichend Platz bieten und die Ferse nicht zusätzlich reizen. Bei Fehlbelastungen können individuell angepasste Einlagen sinnvoll sein.

Kann ein Fersensporn wieder verschwinden?

Der knöcherne Sporn muss nicht zwingend verschwinden, damit die Beschwerden nachlassen. Entscheidend ist, ob die Reizung am Sehnenansatz beruhigt und die Belastung verbessert werden kann.

Quellen

Leitlinien und weiterführende Informationen

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