
Injektionstherapie
Injektionstherapie Regensburg: gezielt und sonografisch kontrolliert
Injektionstherapie in Regensburg: Schmerzen gezielt behandeln, Beweglichkeit wieder erleichtern
Kurz erklärt
Wofür wird die Injektionstherapie eingesetzt?
Bei der orthopädischen Injektionstherapie wird ein Medikament gezielt an die schmerzende Stelle gebracht, zum Beispiel in ein Gelenk, an eine Sehne oder in einen Schleimbeutel. So lassen sich Entzündung und Schmerz örtlich behandeln. Entscheidend ist die Genauigkeit: Wo es darauf ankommt, setzt Dr. Bär die Injektion unter Bildkontrolle und verbindet sie mit Übungen und Physiotherapie.
Eine gezielte Injektionstherapie kann in geeigneten Fällen helfen, Schmerzen zu lindern und Beweglichkeit zurückzugewinnen.
Das kann zum Beispiel bedeuten:
- wieder sicherer gehen
- Treppen leichter bewältigen
- den Arm freier bewegen
- im Alltag weniger vorsichtig sein müssen
Hierüber möchten wir Sie als Ihr Orthopäde in Regensburg gerne informieren.
Das Ziel der Injektionstherapie ist, Schmerzen zu reduzieren und Belastung wieder besser möglich zu machen. In unserer orthopädischen Praxis wird deshalb vor jeder Injektion sorgfältig geprüft, welche Struktur beteiligt ist und ob die Behandlung wirklich zum Befund passt.
Behandlung
Was bedeutet Injektionstherapie in der Orthopädie?
Injektionstherapie ist ein Oberbegriff für gezielte Behandlungen mit Medikamenten, die in oder an bestimmte Strukturen eingebracht werden können. Dazu gehören zum Beispiel Gelenke, Sehnenansätze, Schleimbeutel, entzündlich gereizte Weichteile oder bestimmte Bereiche der Wirbelsäule.
Der Vorteil liegt in der gezielten Anwendung: Statt ein Medikament nur allgemein einzunehmen, kann es lokal dort wirken, wo Reizung, Entzündung oder Schmerz entstehen.
Behandlung
Wann kann eine Injektionstherapie sinnvoll sein?
Eine Injektionstherapie wird nicht allein nach Diagnose entschieden, sondern nach dem konkreten Ziel der Behandlung. Entscheidend ist, welche Struktur gereizt ist, wie stark die Beschwerden sind und ob eine lokale Behandlung den weiteren Therapieverlauf unterstützen kann.
| Behandlungsziel | Wann eine Injektion geprüft werden kann |
|---|---|
| Entzündung beruhigen | Wenn ein Gelenk, Schleimbeutel oder Sehnenansatz gereizt ist und Schmerzen, Schwellung oder Überwärmung auftreten. |
| Bewegung wieder ermöglichen | Wenn Schmerzen so stark sind, dass Schonhaltung entsteht und Physiotherapie oder gezielte Übungen kaum möglich sind. |
| Gelenkreizung reduzieren | Wenn eine aktivierte Arthrose mit Erguss, Ruheschmerz oder Belastungsschmerz vorliegt. |
| Schmerzursache genauer eingrenzen | Wenn eine gezielte Injektion helfen kann zu prüfen, ob eine bestimmte Struktur tatsächlich am Schmerz beteiligt ist. |
| Belastbarkeit verbessern | Wenn alltägliche Bewegungen wie Gehen, Treppensteigen, Greifen oder Anziehen durch lokale Reizzustände eingeschränkt sind. |
| Weitere Therapie vorbereiten | Wenn zunächst ein akuter Reizzustand beruhigt werden muss, damit Muskelaufbau, Bewegung oder Physiotherapie sinnvoll beginnen können. |
| Operation nicht vorschnell in den Vordergrund stellen | Wenn vor einem Eingriff geprüft werden soll, ob gezielte nicht-operative Maßnahmen noch ausreichend helfen können. |

Ihr Behandler
Dr. med.
Knut Bär
Facharzt für Orthopädie · Facharzt für Chirurgie · Facharzt für spezielle Unfallchirurgie

Diagnose bei uns
Diagnose vor Injektion: Warum Genauigkeit entscheidend ist
Eine Injektion kann nur dann sinnvoll wirken, wenn sie zur Ursache passt. Deshalb steht vor der Behandlung eine genaue orthopädische Untersuchung. Dr. Bär prüft, wo der Schmerz sitzt, welche Bewegungen ihn auslösen und ob Gelenk, Sehne, Schleimbeutel, Muskulatur, Nerven oder Wirbelsäule beteiligt sind.
Je nach Beschwerdebild können Ultraschall, Röntgen, MRT oder CT zusätzliche Informationen liefern. Bei Arthrose ist oft wichtig, wie stark das Gelenk verändert ist und ob aktuell ein entzündlicher Reizzustand besteht. Bei Schulterbeschwerden muss unterschieden werden, ob der Schmerz eher aus dem Gelenk, aus dem Schleimbeutel, von einer Sehne oder aus der Halswirbelsäule kommt. Bei Knieschmerzen spielen neben Gelenkverschleiß auch Meniskus, Bänder, Achsstellung und Erguss eine Rolle.
Behandlung
Welche Injektionen kommen infrage?
Welche Art der Injektion geeignet ist, hängt von Diagnose, Ziel und betroffener Struktur ab. In der Orthopädie können unterschiedliche Wirkstoffe und Verfahren eingesetzt werden.
Entzündungshemmende Injektionen können bei akuten Reizzuständen, Schwellung oder entzündlicher Aktivierung sinnvoll sein. Sie sollen die lokale Entzündungsreaktion beruhigen und Schmerzen reduzieren.
Lokale Betäubungsmittel können kurzfristig Schmerzen lindern und manchmal auch diagnostisch helfen. Wenn der Schmerz nach einer gezielten Injektion deutlich nachlässt, kann das ein Hinweis darauf sein, dass die behandelte Struktur tatsächlich beteiligt ist.
Hyaluronsäure kann bei leichter bis mittlerer Arthrose eine Behandlungsoption sein. Sie soll die Gleitfähigkeit im Gelenk unterstützen und kann dazu beitragen, Belastungsschmerzen zu lindern. Ob Hyaluronsäure geeignet ist, hängt vom Gelenk, vom Arthrosestadium und vom individuellen Beschwerdebild ab.
Spezielle Injektionen an der Wirbelsäule können bei ausgewählten Befunden infrage kommen, zum Beispiel bei gereizten Nervenwurzeln. Diese gehören zur interventionellen Wirbelsäulentherapie und werden gesondert beurteilt.
Behandlung
Wie läuft eine Injektionstherapie ab?
Vor der Behandlung werden Sie darüber aufgeklärt, welches Ziel die Injektion hat, welche Struktur behandelt werden soll und welche Alternativen bestehen.
Die Injektion erfolgt gezielt an die betroffene Region, zum Beispiel in ein Gelenk, an einen Schleimbeutel, an einen Sehnenansatz oder in einen entzündlich gereizten Bereich. Die Haut wird desinfiziert, die Einstichstelle festgelegt und das Medikament mit einer feinen Nadel eingebracht. Je nach Region kann die Behandlung nur wenige Minuten dauern.
Nach der Injektion wird besprochen, wie Sie das behandelte Gelenk oder die betroffene Struktur in den nächsten Tagen belasten bzw. entlasten sollten. Häufig ist keine vollständige Schonung notwendig, starke Belastung oder Sport sollten aber je nach Behandlung zunächst vermieden werden.
Behandlung
Injektionstherapie Regensburg: Injektion allein reicht nicht immer
Eine Injektion kann Schmerzen lindern und einen Reizzustand beruhigen. Damit die Beschwerden langfristig besser werden, braucht es jedoch häufig weitere Maßnahmen. Dazu können Physiotherapie, gezielter Muskelaufbau, Belastungsanpassung, Gewichtsreduktion, Einlagen, Bandagen oder eine Veränderung von Bewegungs- und Trainingsabläufen gehören.
Gerade bei Arthrose, Sehnenbeschwerden oder wiederkehrenden Reizzuständen ist wichtig, nicht nur die akute Schmerzphase zu behandeln. Entscheidend ist auch, warum die Struktur immer wieder gereizt wird. Erst daraus ergibt sich ein sinnvoller Behandlungsplan.
Dr. Bär erklärt
Injektion unter Sicht
in der Praxis in Regensburg
Abschrift lesen
Bei einer Spritze ins Schultergelenk sollte man sehr vorsichtig vorgehen, von der richtigen Stelle aus, am besten von hinten. Da gibt es eine Möglichkeit, schmerzarm ins Gelenk hineinzukommen. Tatsächlich ist der Gelenkspalt sehr, sehr eng. Hier sieht's großzügig aus, aber in vielen Fällen ist der Gelenkspalt enger als 1 mm, so dass ich in ein Schultergelenk sicher niemals reintreffen würde, wenn ich nicht ein Hilfsmittel, einen Bildverstärker, so wie wir den im OP einsetzen, benutze, damit ich auch wirklich sicher mein Medikament ins Schultergelenk hineinbringe.
Abschrift lesen
Dass wir quasi die beiden Strukturen überlagerungsfrei kriegen, muss der Patient so ganz leicht gedreht werden und dann komme ich quasi so von hier. Das Schulterdach, das knöcherne Schulterdach, kann ich tasten. Aber was sie dann mit dem Gelenk machen, das ist sehr, sehr verschieden. Das heißt, manche Patienten haben tatsächlich einen Gelenkspalt, aber in ganz vielen Fällen steht die Kugel gerade bei Schmerzen direkt oben am knöchernen Schulterdach an.
Und dann ist der Glaube, dass ich von der Seite oder von vorne komme, ist Unsinn. Das heißt, ich muss das unter Sicht machen, um überhaupt in das Gelenk reinzutreffen. Zum Beispiel bei diesem Impingement. Da ist es so, wenn Sie akut Beschwerden haben, reicht in der Regel eine Infiltration und die Beschwerden sind weg ohne die OP.
Termin in Regensburg
Injektionstherapie Regensburg: Termin vereinbaren
Sie möchten prüfen lassen, ob zur Behandlung Ihrer Beschwerden eine Injektionstherapie in Regensburg geeignet ist und welche weiteren Maßnahmen zu Ihrem Befund und Ihrem Alltag passen? Sie erreichen uns telefonisch unter der Rufnummer 0941 99 75 65 oder über unsere Online-Terminbuchung. Wir sind gerne für Sie da.
Der Weg zur Diagnose
Vier Schritte,
bevor behandelt wird.
- Zuhören
Wo genau tut es weh, seit wann, bei welcher Bewegung, bei welcher Belastung? Die Schilderung ist der erste Befund – nicht das Bild.
- Untersuchen
Kraft, Beweglichkeit, Stabilität, Nervenzeichen. Die körperliche Untersuchung entscheidet, welche Bilder gebraucht werden.
- Bilder prüfen
MRT, CT, Röntgen, Ultraschall – selbst angesehen, nicht nur den Bericht gelesen. Manche Veränderung erklärt gar nichts.
- Therapieplan
Konservativ, interventionell oder – wenn es wirklich nötig ist – operativ. Begründet, verständlich, mit einem klaren nächsten Schritt.
Warum Dr. Knut Bär
Ihre Vorteile
in unserer Praxis
Erfahrener Operateur
Jahrzehntelange operative Erfahrung – heute mit dem Ziel, Operationen möglichst zu vermeiden.Konservativ & interventionell
Schonende Behandlungswege bei Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden statt vorschneller OP.Alles in einem Termin
Gespräch, Untersuchung, Diagnostik und Beratung – ohne dass Sie mehrfach wiederkommen müssen.Bilder persönlich beurteilt
MRT- und CT-Aufnahmen veranlasst Dr. Bär bei Bedarf – und beurteilt sie persönlich, statt nur den schriftlichen Befund zu lesen.Röntgen (digital)UltraschallStoßwellentherapie
Erfahrung seit den 1990er-Jahren, in Forschung und Praxis – behandelt wird direkt bei uns.Mehr erfahrenPersönlich & erreichbar
Zeit für jeden Patienten und eine Praxis, die telefonisch sehr gut erreichbar ist.Unser Anspruch
Gute Medizin
braucht Zeit.
Uns ist gute Medizin wichtig – und die braucht Zeit, eine moderne Ausstattung und aktuelle Methoden. Deshalb bieten wir Ihnen auch Leistungen an, die nicht jede gesetzliche Krankenversicherung übernimmt – weil wir aus langjähriger Erfahrung wissen, dass sie Ihnen helfen.
Unsere LeistungenBewertungen bei Google und jameda
Das sagen unsere
Patientinnen und Patienten
Bitte zum Termin mitbringen
Je vollständiger die Unterlagen, desto belastbarer die Einschätzung – schon beim ersten Termin.
- Bilddaten: MRT, CT, Röntgen
- Schriftliche Befunde
- Arztbriefe und Vorberichte
- Medikamentenliste
- Abgelaufene Schuhe oder Einlagen
- Versichertenkarte
Sprechzeiten
& Kontakt
Und nach Vereinbarung.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zur Injektionstherapie in Regensburg
Ist eine Injektionstherapie nur eine Schmerzspritze?
Nein, nicht immer. Eine Injektion kann Schmerzen lindern, hat in der Regel aber noch weitere Aufgaben. Entscheidend ist, welche Struktur behandelt wird und welches Ziel die Behandlung hat: Entzündung beruhigen, Beweglichkeit verbessern oder eine weitere Therapie ermöglichen.
Was ist der Unterschied zur interventionellen Wirbelsäulentherapie?
Die Injektionstherapie ist der Oberbegriff. Sie kann an Gelenken, Sehnen, Schleimbeuteln oder anderen Strukturen erfolgen. Die interventionelle Wirbelsäulentherapie ist spezieller und betrifft gezielte Behandlungen an der Wirbelsäule, etwa bei gereizten Nervenwurzeln.
Hilft Hyaluronsäure bei Arthrose?
Bei leichter bis mittlerer Arthrose kann Hyaluronsäure eine Option sein. Das Ziel dieser Behandlung ist es, die Gleitfähigkeit im Gelenk zu unterstützen und dadurch die Beschwerden zu lindern.
Wie schnell wirkt eine Injektion?
Das hängt vom eingesetzten Wirkstoff und vom Beschwerdebild ab. Manche Patienten spüren kurzfristig eine Erleichterung, bei anderen entwickelt sich die Wirkung über mehrere Tage. Dr. Bär bespricht vorab mit Ihnen, was realistisch zu erwarten ist.
Quellen
Leitlinien und weiterführende Informationen
- S3-Leitlinie Gonarthrose (öffnet in neuem Fenster)AWMF-Leitlinie 187-050 · DGOU · Stand 07/2024, gültig bis 07/2029
- Können Spritzen ins Knie helfen? (öffnet in neuem Fenster)IQWiG · gesundheitsinformation.de · aktualisiert 04/2024
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